Kläranlage Jägersfreude, Machbarkeitsstudie zur Klärgasverwertung
Aufgabenstellung
Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Klärgasverwertung auf der Kläranlage Jägersfreude einschließlich Systemvergleich Blockheizkraftwerk, Mikrogasturbine und Brennstoffzelle
Auftraggeber
Entsorgungsverband Saar
Mainzer Straße 261
66121 Saarbrücken
Situation
In der Kläranlage Jägersfreude, die über eine Anschlussgröße von rd. 56.000 EW verfügt, wird der anfallende Klärschlamm zurzeit zwar anaerob stabilisiert und das entstehende Klärgas zur Beheizung der Betriebgebäude und des Faulbehälters genutzt, eine Stromerzeugung erfolgt jedoch nicht. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollen die in Betracht kommenden Klärgasverstromungsverfahren (Blockheizkraftwerk, Mikrogasturbine und Brennstoffzelle) einer intensiven Überprüfung unterzogen werden, sodass eine fundierte ökonomisch sowie ökologische Bewertung der Verfahren möglich ist.
Vorgehensweise
Zunächst ist eine intensive Grundlagenermittlung mit Auswertung von Betriebsdaten und Abschätzungen zu geplanten Veränderungen vorgesehen. Danach erfolgt die Ausarbeitung und Festlegung der Planungswerte.
Während Blockheizkraftwerke auf Kläranlagen weit verbreitet sind und auch Mikrogasturbinen mittlerweile schon häufig eingesetzt werden, liegen zur Brennstoffzellentechnik nur bedingt Erfahrungswerte vor. Daher werden zu Projektbeginn intensive Gespräche mit den Herstellern und Betreibern von Brennstoffzellen geführt, um die Eignung dieser Technik für die Kläranlage Jägersfreude besser einschätzen zu können. In ähnlicher Weise wird auch mit der Verfahrenstechnik der Mikrogasturbine verfahren.
Anschließend sind die folgenden Arbeitsschritte vorgesehen:
Randbedingungen
Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie kommt dem Anlagenbestand eine besondere Bedeutung zu, da die beengten Platzverhältnisse entsprechende Randbedingungen vorgeben.
Kennwerte
Anschlussgröße der KA Jägersfreude: rd. 56.000 Einwohnerwerte