Mischwasserentlastungssammler Mönchengladbach

Aufgabenstellung
Entwicklung und Realisierung eines kostengünstigen Regenwasserbehandlungs- und innerstädtischen Kanalsanierungskonzeptes für die Stadt Mönchengladbach

Auftraggeber
Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG
Postfach 20 09 51
41209 Mönchengladbach

Situation
Die Stadt Mönchengladbach wird in Teilen nach dem Misch- und auch nach dem Trennverfahren entwässert. Die Ableitung des Schmutz- und Mischwassers zum Gruppenklärwerk Neuwerk erfolgt über die beiden Hauptäste Niers- und Bokkersend-/Krahnendonksammler. Der Nierssammler entsorgt das südliche Einzugsgebiet, in dem das Trennsystem überwiegt, der Bokkersend-/Krahnendonksammler entwässert das mischkanalisierte nördliche Einzugsgebiet.

Vorgehensweise
Zur Realisierung der Regenwasserbehandlung, der Entlastung der innerstädtischen Kanäle und damit der Beseitigung von Missständen in der Stadt Mönchengladbach wurde parallel zur Eisenbahnstrecke Rheydt-Helenabrunn der Bau eines tiefliegenden Stauraumkanals mit mehreren Stau- und Überlaufbauwerken vorgesehen. Über Wirbelfallschächte wird das in den Zulaufkanälen ankommende Mischwasser in den Stauraumkanal eingeleitet. Eine Entlastungsmöglichkeit in das Gewässer ist nur unmittelbar vor dem Klärwerk möglich.
Bei der Aufstellung und Durchführung dieses Konzeptes wurden bis heute folgende Arbeiten abgewickelt:

Randbedingungen
Zur Verbesserung der Gewässergüte der Niers, des Gladbaches und des Bungtbaches ist eine Regenwasserbehandlung der verschmutzten Niederschlagsabflüsse erforderlich. Aufgrund der geringen Basisabflüsse im Gladbach und im Bungtbach ist eine weitergehende Regenwasserbehandlung vorzusehen. Durch die vorhandene Bebauung können jedoch die für den Bau von Regenbecken erforderlichen Flächen nicht zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Randbedingungen waren:

Kennwerte