Naturnaher Gewässerausbau des Knippschildbaches

Aufgabenstellung
Erstellung einer Gewässerplanung zur Öffnung und naturnahen Umgestaltung eines ca. 100 m langen, kanalisierten Abschnittes des Knippschildbaches inklusive eines Landschaftspflegerischen Begleitplans

Auftraggeber
Stadtentwässerung Hagen SEH
Eilper Str. 132-134
58091 Hagen

Situation
Anlass für die Planung der Öffnung und naturnahen Umgestaltung des Knippschildbaches ist die von der Stadtentwässerung Hagen geplante Erschließung des ca. 3 ha großen Baugebietes "Schmittewinkel-Linnekamp" und die damit verbundene Einleitung von Regenwasser in den Knippschildbach unter Berücksichtigung der Anforderungen des BWK-Merkblattes M3. Ziel der Umgestaltung ist es, die Durchgängigkeit des Knippschildbaches wieder herzustellen und damit das Wiederbesiedlungspotenzial zu verbessern.

Vorgehensweise
Die Planung zur naturnahen Umgestaltung des Knippschildbaches umfasst die folgenden Arbeitsschritte:

Randbedingungen
Der Knippschildbach zählt zu einer Reihe von kleinen Quellbächen, welche zwischen Hagen-Halden und Hagen-Kabel in den Hängen des linken Lennetals entspringen und ursprünglich nach kurzem Lauf in die Lenne mündeten. Die Mündungsabschnitte der Gewässer wurden im Zuge der Industrieansiedlung in der Lenne-Niederung verrohrt. Der Talquerschnitt des Knippschildbaches ist im Bereich der Straße "Angerpfad" durch einen Gewerbebetrieb (Düllmann Spiralfeder-Fabrik) querriegelartig verbaut. Aufgrund dieser Talverbauung wurde der Knippschildbach auf einer Länge von ca. 100 m unter den Gebäuden der Fabrik kanalisiert. Für die Öffnung des Knippschildbaches ist daher ein Ausschwenken aus der Talmitte heraus in den linksseitigen Talhang erforderlich.

Kennwerte