Entwurfsplanung Wirbelfallschacht RÜB Berlin IV
Aufgabenstellung
Entwurfsplanung für den Wirbelfallschacht im Zulauf zum neuen Regenüberlaufbecken IV in Berlin
Auftraggeber
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße
10179 Berlin
Situation
Zur Reduzierung der Mischwasserentlastung planen die Berliner Wasserbetriebe die Realisierung eines Regenüberlaufbeckens (RÜB) im Nebenschluss (im Bereich der Chausseestraße). Dem RÜB ist ein Wirbelfallschacht mit einer Fallhöhe von rd. 13 m vorgelagert. Die Dr. Pecher AG erhielt den Auftrag, den Wirbelfallschacht planerisch auszuarbeiten.
Vorgehensweise
Zunächst wurde der Wirbelfallschacht in Anlehnung an den einschlägigen Richtlinien geplant. Auf der Grundlage von bereits realisierten Wirbelfallschächten wurden in Abstimmung mit dem Auftraggeber bauliche Veränderungen vorgesehen, die zu einer Reduzierung der Herstellungskosten führen. Das so optimierte Sonderbauwerk wurde dann vom Ing.-Büro hydrograv mittels einer dreidimensionalen Simulationsberechnung überprüft. Die Simulationsergebnisse bildeten die Grundlage für weitere Optimierungen am Wirbelfallschacht.
Randbedingungen
Bei der Planung des Wirbelfallschachtes mussten insbesondere die Zu- und Ablaufverhältnisse sehr genau betrachtet werden. Zum einen durften durch den Wirbelfallschacht die hydraulischen Verhältnisse im Zulaufsystem nicht verschlechtert werden, und zum anderen musste das "Zuschlagen" des Schachtes durch die Füllung des RÜB berücksichtigt werden. Durch die Simulationsberechnungen konnten diese schwierigen Verhältnisse gut abgebildet werden, sodass insgesamt eine kostengünstige Lösung ausgearbeitet werden konnte.
Kennwerte