Infrastrukturmaßnahmen Landesgartenschau Bingen 2008
Aufgabenstellung
Planung, Ausschreibung und Bauleitung für die Infrastrukturmaßnahmen (Straßen, Wasserversorgung, Entwässerung) zur äußeren Erschließung des Landesgartenschaugeländes Bingen 2008 und zur inneren Erschließung des späteren Wohngebietes "Gartenstadt am Rhein"
Auftraggeber
EGB Entwicklungsgesellschaft Bingen am Rhein GmbH
Veronastr. 10
55411 Bingen am Rhein
Stadtwerke Bingen am Rhein
Saarlandstraße 364
55411 Bingen am Rhein
Vorgehensweise
In Bingen am Rhein findet im Jahr 2008 die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz statt. Das Gartenschaugelände umfasst entlang des Rheins: die Industriebrache des Hafengebietes und Güterbahnhofgeländes, die Hindenburganlage und auf Bingerbrücker Seite das ehemalige Bahngelände von der Nahe bis auf Höhe des Binger Mäuseturms.
Nach der Landesgartenschau soll das Gelände des ehemaligen Hafengebietes mit repräsentativen Stadtvillen bebaut als neues Wohngebiet "Gartenstadt am Rhein" genutzt werden.
Als Vorarbeiten wurden Abstimmungsgespräche mit verschiedenen Ämtern der Stadt Bingen, allen Versorgungsträgern und den zuständigen Aufsichtsbehörden geführt. Außerdem wurden Ortsbegehungen durchgeführt, um den derzeitigen Bestand zu erfassen.
Für den Straßenbau wurden folgende Teilaufgaben abgewickelt:
Für die Ver- und Entsorgung der Schaustellerbetriebe Festmeile im Bereich der neuen Haupterschließungsstraße - sowie für die Schiffsanleger an der Rheinpromenade wurden sämtliche Leistungen erbracht.
Für alle Ver- und Entsorgungsleitungen wurden ausgehend von Ortsbegehungen und Auswertung von Detailbestandsplänen gemeinsame Trassenbestandspläne erstellt.
Anordnung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen im neuen Straßenquerschnitt. Koordinierung der Maßnahmen aller Ver- und Entsorgungsträger.
Koordinierung der Planungen der Infrastruktur mit den Landschaftsarchitektonischen Planungen für das Gartenschaugelände. Erarbeitung detaillierter Terminpläne zur Bauabwicklung, um die vorgesehenen Pflanzarbeiten zeitgerecht zu gewährleisten.
Nach Abschluss der Ausführungsplanungen sowie der Ausschreibungen werden die örtliche Bauüberwachung sowie die Bauoberleitung für sämtliche Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt.
Randbedingungen
Anschüttung des zukünftigen Wohngebietes um rd. 1,8 m zur Hochwasserfreilegung.
Berücksichtigung von Bauzuständen in Folge zwischenzeitlicher Nutzung durch Landesgartenschau und anschließende Wohnbebauung im Endzustand.
Die Entwässerung erfolgt im Trennsystem. Anschluss vorhandener Bahndurchlässe an die neuen Regenwasserkanäle.
Kennwerte