Wuppertal veröffentlicht Starkregengefahrenkarte

Die Stadt Wuppertal hat am 10.12.2018 im Rahmen einer Pressekonferenz des Oberbürgermeisters die stadtgebietsweite Starkregengefahrenkarte online gestellt. Die Karte entstand in Zusammenarbeit der WSW Energie und Wasser AG und der Dr. Pecher AG im Auftrag der Stadt Wuppertal. Die Kartendarstellungen zeigen Bereiche, die durch Starkregen besonders betroffen sein könnten.

Für das rd. 170 km² große Stadtgebiet wurden hierzu in einem 1x1 m-Raster 2D-Simulationen für verschiedene Niederschlagsbelastungen durchgeführt. Ergänzend wurde auch das extreme Niederschlagsereignis vom 29.05.2018 nachgerechnet.

Hinweise aus der aktuellen Arbeitshilfe Kommunales Starkregenrisikomanagement des LANUV NRW wurden dabei bereits berücksichtigt.

Die Wirkungen des Kanalnetzes wurden durch einen kombinierten Modellansatz vereinfacht berücksichtigt. Die Grundlagen sind im Praxisleitfaden "Modellierung" aus dem DBU-Projekt KLAS beschrieben (www.klas-bremen.de).

    10 Dezember
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Im Projekt KLAS wird von der hanseWasser, dem Senator für Umwelt Bauen und Verkehr und der Dr. Pecher AG aktuell auch das Auskunfts- und Informationssystem "AIS Starkregenvorsorge" weiterentwickelt.

Zur Einordnung der Niederschläge nutzt die Stadt Wuppertal den Starkregenindex nach Schmitt et al. (KA 02/2018; DOI: 10.3242/kae2018.02.002).

Die Dr. Pecher AG hat vergleichbare Modellierung inzwischen für zahlreiche Kommunen in Deutschland erstellt. Viele der Karten sind auch online verfügbar (Köln, Düsseldorf, Korschenbroich, Oldenburg usw.). Neben der Modellierung gehören auch Kommunikationskonzepte, Risikoanalysen und Maßnahmenplanungen zur Überflutungsvorsorge zum Projektumfang.

Ansprechpartner: Dr. Holger Hoppe und Dr. Klaus Pecher

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