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Erster Meilenstein für eine saubere Regenwassereinleitung von der A42 in die Emscher

Die Autobahn A42 verläuft in Oberhausen zwischen der Stadtgrenze Bottrop und dem Stadion Niederrhein weitgehend parallel zur Emscher. Das von der Autobahn abfließende Niederschlagswasser wird dabei bis heute an mehreren Stellen ohne Vorbehandlung in die Emscher oder Nebengewässer von ihr eingeleitet.

Um das abfließende Niederschlagswasser vor der Einleitung ins Gewässer einer ordnungsgemäßen Regenwasserbehandlung zuzuführen, wurde die Dr. Pecher AG (zusammen mit dem Büro Björnsen Beratende Ingenieure GmbH als Ingenieur-Arge), von der Emschergenossenschaft mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von Regenklärkompaktanlagen an insgesamt 5 Einleitstellen beauftragt. Die Emschergenossenschaft handelt hierbei im Auftrag der Autobahn GmbH.

Der aktuell vergebene Bauauftrag umfasst die Errichtung von 3 Anlagen an unterschiedlichen Ablaufstellen der Autobahn A42. Die Errichtung einer weiteren Anlage ist derzeit ausgeschrieben. Die Einbauorte bringen unterschiedliche bauliche Herausforderungen mit sich, welche verschiedene notwendige Vorarbeiten benötigen. Kritisch sind auch die zur Verfügung stehenden geringen Flächen für den Bau und Betrieb der Anlagen. So werden u. a. zwei Anlagen sehr nah an den Fahrspuren der Autobahn A42 im Bereich der Abfahrt Bottrop-Süd errichtet und eine andere direkt an einer vorhandenen Einleitungsstelle in die Emscher.

    19 Juni
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Um die Anforderungen zu erfüllen, wurden im Rahmen der Planung  Sedimentationsschächte aus PP in den Größen DN 2300 bis DN 3400 des Typs FiltaPex · modular pur der Pecher Technik GmbH ausgewählt. Diese werden von Anfang an so vorgerüstet, dass sie jederzeit mit einem technischen Filter ausgestattet werden können, um auch sehr feine und gelöste Stoffe zurückzuhalten, die sich einer Sedimentation entziehen.

Im Bereich der Autobahnabfahrt Oberhausen-Neue Mitte wurde nun die erste Kompaktanlage mit einem Durchmesser DN 2600 als Vorreiter für viele Weitere gesetzt. Der Einbau war nur nach temporärer Abschaltung der direkt über dem Einbauort befindlichen Hochspannungsleitung sicher möglich.

Somit ist ein erster Meilenstein für eine notwendige Niederschlagswasserbehandlung und somit sauberer Einleitungen in die Emscher und ihre Nebengewässer erreicht. Das Projekt liegt zeitlich genau im Plan und profitiert von einem guten Zusammenspiel aller Beteiligten. Insbesondere das Knowhow der Dr. Pecher AG bei der Planung, in Kombination mit der Wahl eines effizienten und modular erweiterbaren Reinigungssystems der Pecher Technik GmbH, führte zu einer Zufriedenstellung der Behörden und der Auftraggeberin. Dies setzt sich auch in der Bau- und Umsetzungsphase in positiver Ergänzung mit der ausführenden Baufirma und dem Tatendrang der örtlichen Bauüberwachung fort.

Aufgrund der Erfahrung aller Beteiligten in der Umsetzung dieses Themenfeldes, sehen wir auch dem Errichten und der Inbetriebnahme der weiteren Anlagen positiv entgegen. Wir sind stolz darauf, einen Teil zur Verbesserung unserer Umwelt auch mit diesem Projekt beitragen zu können.

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